Alle Projekte
Case Study · Onsite Colocation

Hochverfügbar — ohne eigenes Rechenzentrum

Die Lösung war kein Stück Software. Sie war eine Entscheidung über ein Betriebsmodell.


Die Ausgangslage

Der Abfallwirtschafts-Zweckverband Hersfeld-Rotenburg betreibt kritische Infrastruktur — und sitzt dabei an einem bewusst abgelegenen Waldstandort. Die IT-Abteilung ist klein, die Anforderungen an Verfügbarkeit sind es nicht: Fachverfahren, Kommunikation und Steuerung müssen rund um die Uhr laufen.

Zwei naheliegende Wege standen im Raum — und beide hatten einen Haken:

  • Eigenes Rechenzentrum bauen und betreiben. Volle Kontrolle, aber Bau, Klimatisierung, Brandschutz, Notstrom und 24/7-Betrieb hätten eine kleine Abteilung dauerhaft überfordert.
  • Klassische Colocation im externen Rechenzentrum. Professioneller Betrieb, aber die physische Nähe und ein Teil der Kontrolle wären verloren gegangen.

Die Entscheidung

Statt zwischen diesen beiden Extremen zu wählen, war die Antwort ein drittes Modell: ein modulares, betreibergeführtes Rechenzentrum direkt auf dem Gelände. Physische Sicherheit, Brandschutz, Klimatisierung, Strom und Monitoring stecken in einer vorkonfigurierten Einheit — betrieben von einem spezialisierten Partner, kontrolliert vom Verband.

Der Hebel lag nicht in der Technik selbst, sondern in der Frage nach dem richtigen Betriebsmodell. Genau da entstand der Mehrwert.

Das Ergebnis

  • Stromkosten gesenkt durch gezielte Klimatisierung statt pauschaler Kühlung.
  • Ausfallsicherheit erhöht durch redundante Systeme und durchgehendes Monitoring.
  • Nachhaltig entschieden — das Betreibermodell trägt auch in zehn Jahren.

Weitere Details, Bilder und Hintergründe zum Projekt gibt es im ausführlichen Projektbericht des Partners Prior1 (siehe Button oben).